Balkonkraftwerk 600W: Der einfachste Weg, die Grundlast in deinem Haushalt zu decken

Große Photovoltaik-Anlagen sind bereits seit Jahrzehnten weit verbreitet. Durch enorme Investitionen können Immobilieneigentümer und Investoren damit mehrere Kilowattstunden (also eine sehr hohe Menge) an Strom erzeugen. Das Ziel: die Selbstversorgung mit dem erzeugten Strom und/oder die Einspeisung des Stroms gegen eine Vergütung. Was aber passiert mit denen, die keine Immobilie und weniger Kapital besitzen? Vor allem Mietern in Wohngebäuden blieb die Möglichkeit der eigenen Stromerzeugung verwehrt.

Glücklicherweise wurde eine Lösung geschaffen: Das Balkonkraftwerk mit einer Einspeiseleistung von 600 Watt (also bedeutend weniger als bei großen Photovoltaik-Anlagen) darf ohne einen Elektriker und Anpassungen an der Elektrik von Verbrauchern an eine gewöhnliche Steckdose angeschlossen werden. Oberhalb von 600 Watt darf man es ebenfalls selbst über einen Schuko-Stecker anschließen, doch bei mehr als 600 Watt Leistung ist ein Festanschluss oder ein Anschluss über einen normkonformen Wieland-Stecker sicherer.

Das Balkonkraftwerk weckt deine Neugier? Es wäre vielleicht auch für dich eine sinnvolle Anschaffung? Dann ist dieser Beitrag hier für dich der einfachste Weg zum Balkonkraftwerk!

Für die ganz Schnellen unter den Lesern:
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Balkonkraftwerk: Nur eine von mehreren Mini-PV-Anlagen

Falls du keinen Balkon hast, macht das nichts aus, denn das Konzept eines Balkonkraftwerks lässt sich auf zahlreiche weitere Anwendungsbereiche und Aufstellorte übertragen. Du kannst eine Mini PV Anlage auch auf einer Terrasse, im Garten, auf einem flachen oder steilen Dach, am Carport, am Campingplatz, an einer Fassade und an sonstigen Orten einsetzen.

Dann ist nicht mehr die Rede von einem Balkonkraftwerk, sondern von einer Mini-PV (Photovoltaik)-Anlage, einer Mini-Solaranlage oder fachlich korrekt: Stecker-Solargerät. Die Namen ändern sich und auch das Befestigungssystem ändert sich, doch einige Dinge bleiben unabhängig vom Einsatzbereich bei Mini-PV-Anlagen stets dieselben…

1-2 Solarmodule müsst ihr sein!

Bei einem Balkonkraftwerk und bei Mini-PV-Anlagen für Garten, Dach und Co. sind die Solarmodule für die Stromerzeugung unerlässlich. Du brauchst für deine Anlage – welch eine Überraschung – mindestens ein Photovoltaik-Modul.

Die Obergrenze bilden 2 Module, denn für gewöhnlich hat jedes Photovoltaik-Modul mindestens 280 bis 350 Watt Leistung. Mit etwas trivialer Mathematik gelangst du zur Schlussfolgerung, dass du mit zwei Modulen an die empfohlene Leistungsgrenze von 600 Watt gelangst und daher ein drittes PV-Modul sinnlos wäre – es sei denn, du lässt die Anlage von einer Elektrofachkraft normgerecht anschließen, um mit weitaus höherer Leistung sicher einzuspeisen.

Falls du mit deinen zwei PV-Modulen die Leistungsgrenze von 600 Watt minimal überschreitest, muss dir das keine Sorgen bereiten. Der Wechselrichter als weiterer Bestandteil der Mini-Solaranlagen reduziert bei der Einspeisung die Leistung auf das gewünschte Maximum.

Um Strom erzeugen zu können, enthalten die PV-Module Solarzellen. Am besten sind PV-Module mit monokristallinen Solarzellen. Diese bestehen aus einem Silizium-Kristall und leiten den Strom ohne Transportverluste durch diesen einen Kristall. So generiert dein Solarmodul mehr Strom, weswegen du folgerichtig mehr eigenen Strom zur Senkung deiner Stromkosten beim Energieversorger nutzen kannst – volle Punktlandung und maximaler finanzieller Gewinn für dich!

Fällt dir gerade etwas auf? Wenn du ein Balkonkraftwerk oder eine Mini-Solaranlage für Garten, Dach & Co. kaufen möchtest, weißt du nach diesen paar Absätzen bereits, worauf du beim Kauf der PV-Module achten musst:

  • Eine Leistung von 280 bis 330 Watt pro Solarmodul ist optimal.
  • Mit zwei PV-Modulen reizt du das empfohlene Leistungsmaximum von 600 Watt bei deiner Stecker-Solaranlage aus.
  • Achte in jedem Fall darauf, dass jedes Solarmodul monokristalline Solarzellen enthält. Bei dieser Zelltechnologie ist gewährleistet, dass bei dem vorgegebenen Leistungsmaximum der höchstmögliche Stromertrag erzielt wird.

Empfehlenswerte Produkte für deine Mini-Solaranlage

Auf unserer Suche nach guten Solarmodulen, mit denen du am meisten Strom erzeugen kannst, sind wir fündig geworden. Dabei sind zwei Anbieter ins Auge gefallen: Priwatt und Sunset. Beide Anbieter haben Module mit monokristallinen Solarzellen im Angebot, was die wichtigste Kaufvoraussetzung ist.

Bei einem weiteren Vergleich zeigt sich in Bezug auf die Leistung ein kleiner Unterschied: Priwatt hat pro Solarmodul in der Regel eine Leistung von 330 Watt, während bei Sunset 300 Watt üblich sind. Bei zwei Modulen von Sunset kämest du exakt auf die empfohlene Maximalleistung von 600 Watt für dein Balkonkraftwerk. Das Problem hierbei: Die Module erreichen niemals genau die Erzeugungsleistung, die vorgegeben ist. Folglich würdest du bei zwei Solarmodulen mit 600 Watt Nennleistung bzw. 600 Watt-Peak (Spitzenleistung; kurz: 600 Wp) nur mit beispielsweise 560 bis 580 Watt einspeisen.

Bei Priwatt wiederum profitierst du davon, dass die Nennleistung zweier Solarmodule bei 660 Watt liegt. Dies bedeutet, dass nach der Leistungsdrosselung durch den Wechselrichter deine Balkon-Solaranlage oder Mini-PV-Anlage für Garten, Dach & Co. definitiv mit den empfohlenen 600 Watt einspeisen wird: Mehr eigener Strom, weniger Stromkosten. Mehr Energiewende, weniger Abhängigkeit von deinem Stromversorger.

Weswegen wir trotz der monokristallinen Zellen und einer immerhin beinahe idealen Leistung von dem Sunset-Balkonkraftwerk abraten, ist der Preis der Produkte: Bei einem Überblick zeigt sich, dass Sunset für ein Solarmodul einen ungefähr genauso hohen Preis fordert wie Priwatt für zwei Module. Das bedeutet, dass du bei Priwatt das Doppelte an Leistung zu ungefähr demselben Preis bekommst.

Empfehlenswerte Produkte von Priwatt:

  • Balkonkraftwerk priBalcony 45° Duo zur Befestigung am Gitterbalkon in einem optimalen Neigungswinkel von 45°
  • priWall Duo zur Montage an Betonbalkonen und Fassaden in demselben Neigungswinkel
  • Zusätzlich im Angebot: ultraleichte Solarmodule, die pro PV-Modul eine geringere Leistung von 290 Watt haben, aber mit jeweils 7,6 kg weniger wiegen als die sonst üblichen über 20 kg

Darüber, wie effizient deine Module Strom generieren, entscheiden auch der Neigungswinkel und die Ausrichtung. Die besten Bedingungen herrschen vor, wenn eine Photovoltaik-Anlage im Neigungswinkel von 40° gen Süden ausgerichtet wird. Dann holst du die Anschaffungskosten innerhalb von knapp über 4 Jahren wieder rein. Bei einer West-Ausrichtung mit 90° Neigung beträgt die Amortisationsdauer etwas mehr als das Doppelte.

Making-of: Wie es zum Balkonkraftwerk mit 600 Watt Maximalleistung kam und was dabei zu beachten ist

Dipl Ing Holger Laudeley. Dieser Mann mit seiner Firma Laudeley Betriebstechnik ist einer der Pioniere, dem wir die Balkonkraftwerke und anderen Mini-Photovoltaik-Anlagen zu verdanken haben. Früh, um die Jahrtausendwende herum, erkannte er das Potenzial der Photovoltaik für die Energiewende in Deutschland.

“Die großen Photovoltaik-Anlagen sind schön und gut. Das reicht aber nicht. Es braucht Systeme, die Mieter sogar auf Balkon oder Terrasse betreiben können.”, war in ungefähr die Sichtweise von Dipl Ing Holger Laudeley. Von nun an widmete sich Laudeley Betriebstechnik der Entwicklung der Balkonkraftwerke: Stromerzeugungsanlagen, die aufgrund einer geringeren Leistung von den Verbrauchern eigenständig und mit weniger Aufwand als die großen Photovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen werden können.

Obwohl der Pionier Laudeley schon früh Entwürfe und erste betriebsfähige Balkonkraftwerke präsentierte, bei deren Betrieb über die Steckdose es zu keinen Unfällen kam, standen ihm die Bürokratie und vor allem die Netzbetreiber im Wege. Letztere, die Netzbetreiber, hatten verständlicherweise Probleme mit der sich anbahnenden Revolution, denn die Verbraucher würden durch den eigenen Strom aus dem Balkonkraftwerk weniger Energie vom Netzbetreiber bzw. Stromanbieter beziehen. Geringere Einnahmen wären die Folge.

Dipl Ing Holger Laudeley blieb dran und setzte sich für die Sache ein, da er die Argumente des Gesetzgebers, der Netzbetreiber und sonstiger Kritiker als subjektiv und unangemessen ansah. Gemeinsam mit weiteren Unterstützern, wozu vor allem die heute sehr bekannte Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) gehört, gelang es ihm, die Balkonkraftwerke sowie deren Nutzung aus der rechtlichen Grauzone in die Legitimität zu führen.

Bedeutet: Du darfst ab Mai 2018, als die VDE-Norm 0100-551-1 erlassen wurde, ein Balkonkraftwerk an den Stromkreis anschließen und eigenen Strom generieren. Zwar wird in der VDE-Norm gefordert, zum Anschluss der Solargeräte einen speziellen Wieland-Stecker zu nutzen und den Anschluss durch einen Elektriker durchführen zu lassen, allerdings ist laut Gesetz nur verpflichtend, beim Anschluss und Betrieb von Mini-Solaranlagen den allgemeinen Stand der Technik einzuhalten. Also darfst du dein Stecker Solargerät per Schuko-Stecker selbst anschließen. Wir empfehlen aus Gründen der Sicherheit, bei einem Schuko Anschluss eine Obergrenze von 600 Watt Einspeiseleistung beim Betrieb der Mini Solaranlage einzuhalten.

Welcher Stecker soll’s bei deiner Mini Solaranlage sein?

Wieland-Steckdose und -Stecker oder normale Haushaltssteckdose und Schuko-Stecker? Die Entscheidung liegt in deiner Hand. Die in Fachkreisen teilweise hitzige Debatte um eine mögliche Verpflichtung, alle Mini-Photovoltaik-Anlagen ausschließlich per Wieland-Stecker an eine Wieland-Steckdose anschließen zu dürfen, hat wenig praktisches Fundament. Somit spricht vieles dafür, dass du dich für einen Schuko-Stecker entscheidest, womit du deine Mini PV Anlage in Eigenregie montieren, anschließen, anmelden und in Betrieb nehmen darfst.

Eine Wieland Steckdose muss hingegen erst durch einen Elektriker installiert werden, zudem sind der Anschluss und die Anmeldung deiner Mini-PV-Anlage auf Balkon oder Terrasse, im Garten oder auf dem Dach und an anderen Orten nur durch den Elektriker durchführbar – ein denkbar schwieriger und komplizierter Weg zur grünen Energie mit deinem Balkonkraftwerk.

Die praktischen Nachteile eines Wieland-Anschlusses sind groß. Demgegenüber stehen nur theoretische Vorteile. Es heißt, der Wieland-Anschluss solle die Personen- und Brandgefahr reduzieren. Es besteht kein Zweifel daran, dass ein Wieland-Anschluss aufgrund der vielen Normen sicherer ist als ein Schuko-Stecker, doch das ist nicht der Punkt.

Die Frage ist immer, ob der jeweilige Anschluss genug Sicherheit beim Betrieb einer Balkon PV Anlage oder sonstigen Mini-PV-Anlage bietet. Genau das tut der Schuko-Stecker bei einer maximalen Einspeiseleistung der Anlage von 600 Watt: In eine normale Steckdose in einer Wohnung oder einem Haus eingesteckt, gab es in den mittlerweile hunderttausenden Anwendungsfällen im gesamten EU-Raum keine Unfälle oder Personenschäden – zumindest sind keine bekannt. Damit ist der Schuko-Stecker in Kombination mit einer haushaltsüblichen Steckdose als Anschluss für Mini Photovoltaik Anlagen wie Balkonkraftwerke sicherheitstechnisch absolut ausreichend. Die Vorteile bei einem solchen Anschluss sind groß und senken zudem die Kosten für die Installation einer Mini PV Anlage gen Null.

Wie stark die Kosten für den Kauf und die Installation einer Mini-Photovoltaik-Anlage ansteigen können, zeigt sich am Beispiel des Sunset Balkonkraftwerks. Dieses Produkt, das wir zuvor im Artikel erwähnt und mit den Balkonkraftwerken von Priwatt verglichen hatten, ist vor allem deswegen so viel teurer, weil es nur mit einem Wieland-Anschluss erhältlich ist. Der Elektriker und das Material verursachen durch die notwendigen neuen Leitungen, mehrere Anmeldungen, zusätzliche Sicherheitsnachweise sowie weitere Anforderungen horrende Kosten, die du beim Anschluss deines Balkonkraftwerks über einen Schuko-Stecker, wie es Priwatt anbietet, nicht hast.

Wähle den Stecker für dein Balkonkraftwerk idealerweise so, wie du dein Ziel von selbst erzeugtem Strom erreichen möchtest: Praktisch orientiert, auf Einfachheit bedacht, dennoch sicher und gesetzeskonform – Schuko und deine Steckdose daheim machen’s möglich.

Achtung: Was bei der Installation von Mini Photovoltaik Anlagen dennoch zu beachten ist

Trotz der Erlaubnis, Balkonkraftwerke über einen Schuko-Anschluss selbst in Betrieb zu nehmen, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Stell sicher, dass du die Mini-PV-Anlage vor dem Nutzungsbeginn beim Netzbetreiber anmeldest. Hierzu stehen dir Anmeldeformulare auf der Website des Netzbetreibers zur Verfügung.

Wichtiges weiteres Thema: der Zähler. Damit du Strom vom Garten, Carport, Dach, Balkon, Terrasse & Co. in das Stromnetz einspeisen darfst, benötigst du einen rücklaufgeschützten Zähler. Läuft dein Zähler nur in eine Richtung, dann werden die technischen Aufzeichnungen bei einer Einspeisung aus deiner Mini PV Anlage ins Hausnetz manipuliert. Am besten ist es, wenn in Wohneinheiten ein digitaler Zweirichtungszähler vorhanden ist. So wird der eingespeiste Strom genau gemessen und du kannst dir einen Überblick darüber verschaffen, wie hoch der von dir verbrauchte Anteil am selbst erzeugten Strom ist.

Falls die Installation eines neuen Zählers notwendig ist, benötigst du zur Durchführung einen Elektriker. Es besteht die Chance, dass der Messstellenbetreiber die Kosten für den Zähleraustausch übernimmt, da dieser ab 2032 ohnehin dazu verpflichtet ist, sämtliche Haushalte mit einem digitalen Zweirichtungszähler auszustatten.

Produktempfehlung: Balkonkraftwerk-Set von Priwatt

Am Ende unserer Erörterung dazu, was gute Module auszeichnet und wie du ein Balkonkraftwerk mit 600 W am einfachsten erreichst, steht eine Produktempfehlung. Wir möchten dir das Balkonkraftwerk-Set von Priwatt nahelegen. Dieses gibt es in zehn verschiedenen Set-Varianten, wobei verschiedene Anzahlen und Ausführungen der Module sowie verschiedene Neigungswinkel und Halterungen im Angebot sind.

Der Kauf in Sets hat für dich einen besonderen Vorteil: Alle Bestandteile deines Balkonkraftwerks sind optimal aufeinander abgestimmt. So hast du bei den ultraleichten Sets von priwatt – das sind priLight, priLight 45°, priLight Duo und priLight 45° Duo – direkt die passenden Halterungen parat, die bei ultraleichten Solarmodulen natürlich anders ausfallen als bei den knapp 20 kg schweren Modulen, die mit robusteren Befestigungssystemen montiert werden.

Ebenfalls kannst du dir bei dem Set eines Qualitätsanbieters wie Priwatt sicher sein, dass der Wechselrichter als wichtiges Glied deines Balkonkraftwerks die empfohlene Leistungsgrenze von 600 W einhält und alle wichtigen Sicherheitsstandards erfüllt.Mit einem Balkonkraftwerk-Set ist vieles leichter. In diesem Sinne: Schau gern in unseren Überblick mit den vielversprechendsten Balkonkraftwerken von Priwatt rein! Unter dem Link https://www.pvplug.de/marktuebersicht/ kannst du dich sogar dessen vergewissern, dass Priwatt einer der sehr wenigen Anbieter ist, dessen Balkonkraftwerke den DGS-Standard erfüllen.

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