Balkonkraftwerk Test: Geld sparen mit kleiner Solaranlage

Theoretisch könnte man mit einem kleinen Solarkraftwerk Geld verdienen, indem man überschüssige Energie in das öffentliche Netz einspeist. 

Allerdings ist die von einem Balkonkraftwerk erzeugte Energiemenge, die in das öffentliche Netz eingespeist werden kann, oft so gering, dass der Aufwand für die Anmeldung und die damit verbundenen Verfahren minimal, wenn nicht gar nicht vorhanden ist.

Zum Beispiel müsste auch das Finanzamt informiert werden. Wenn Energie routinemäßig in das öffentliche Netz eingespeist und damit verkauft wird, besteht eine Gewinnerzielungsabsicht, die auch erreicht wird; dennoch muss der Gewinn versteuert werden.

Wie bereits erwähnt, ist dies jedoch bei einer kleinen Solaranlage, die Energie in das öffentliche Netz einspeist, sehr unwahrscheinlich.

Here you type something about Here are some others articles and then you paste the link if you dont find the word :

Mini-Solaranlage versus Photovoltaikanlage 

Eine kleine Solarstromanlage oder ein Balkonkraftwerk ist im Wesentlichen eine kleine Photovoltaikanlage (auch als PV-Anlage bekannt). Sie sammelt die Sonnenenergie ein und wandelt sie in elektrische Energie um, die zur Stromerzeugung genutzt werden kann.

Die traditionelle große Photovoltaikanlage besteht aus vielen Komponenten, darunter Solarmodule, die in der Regel mehrere Quadratmeter groß sind und auf Dächern montiert werden. Der Wechselrichter wird ebenfalls benötigt, um den erzeugten Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom umzuwandeln, ebenso wie das Installationsgerät der Anlage und zahlreiche Solakabel. 

Sie muss also nicht auf einem Dach stehen, sondern kann auch auf einem Balkon oder einer Terrasse installiert werden. Wichtig ist nur, dass die Sonne so oft wie möglich auf den Aufstellungsort scheint.

Im Gegensatz zu großen Solaranlagen sind kleine Photovoltaikanlagen oft nur für die Einspeisung in das heimische Stromnetz geeignet. Mini-Solaranlagen oder Balkonkraftwerke sind daher nur für den Eigenverbrauch gedacht.

Die winzigen Solarkraftwerke arbeiten mit 12 oder 24 Volt, die Solarmodule sind nicht länger als 2 Meter und wiegen nicht mehr als 10 Kilogramm. Typischerweise besteht ein Balkonkraftwerk aus ein bis zwei Solarmodulen, die auf verschiedene Weise kombiniert werden können. Der bereits erwähnte Wechselrichter ist bereits integriert.

Es sollte sich automatisch abschalten können, wenn keine Verbindung zum 230-Volt-Netz besteht. Die Leistung einer Solaranlage wird in Wp (Wattpeak) angegeben, wobei W für “Watt” und p für “peak” steht. Der Begriff “Peak” bezieht sich auf die Stelle des Moduls, an der die größte Leistung erzeugt werden kann.

In der Regel wird ein kleines Solarsystem als komplettes Plug-in-Kit geliefert, das die folgenden Komponenten umfasst:

  • Wechselrichter-Montagerahmen
  • Es wird kein wiederaufladbarer Batteriesatz zur Energiespeicherung benötigt. Anschlusskabel für Steckdose
  • Ein Beitrag zur Energiewende durch den Einsatz einer kleinen Solaranlage oder eines Balkonkraftwerks

Mini-Solaranlagen sind in Deutschland seit 2017 erlaubt. Zuvor musste man Hauseigentümer sein und eine Solaranlage fest installieren. Doch nun haben auch Bewohner von Wohnungen die Möglichkeit, die Sonne als erneuerbare Energiequelle zu nutzen. Die Vorteile sind günstige Anschaffungskosten, geringer Platzbedarf und eine einfache Installation. Wenn Sie in eine neue Wohnung umziehen, können Sie die kleine Solaranlage einfach mitnehmen.

Balkonkraftwerk Test:Worauf Sie beim Kauf eines Balkonkraftwerks achten sollten

Derzeit gibt es eine Fülle von Firmen, die Balkonkraftwerke verkaufen. Aufgrund der großen Auswahl ist es für den Kunden nicht immer einfach, die ideale kleine Solaranlage für sich zu finden. Wenn Sie sich für den Kauf eines Balkonkraftwerks entschieden haben, sollten Sie daher die folgenden Punkte beachten:

Die Verbraucher können ihre eigene kleine Solaranlage anmelden.

Im April 2019 tritt die überarbeitete Regelung der Norm VDE-AR-N 4105 in Kraft. Verbraucherinnen und Verbraucher können nun ihre kleine Solaranlage oder ihr Balkonkraftwerk mit einer Gesamtleistung von bis zu 600 Watt direkt beim Netzbetreiber anmelden; bisher war dies nur über einen Elektroinstallateur möglich.

Es ist wichtig, dass die kleine Solaranlage nur für die private Energieerzeugung genutzt wird. Die Inbetriebnahme einer solchen Anlage erfordert zudem den Einsatz eines Stromzählers mit Rücklaufsperre. Wird die vom Balkonkraftwerk erzeugte Energie dann nicht verbraucht, wird sie in das öffentliche Stromnetz eingespeist, wenn auch in geringer Menge.

Dies hat zur Folge, dass ein Energiezähler ohne Rücklaufsperre rückwärts läuft, was nach der bestehenden Norm nicht zulässig ist. Wenn Sie also einen Energiezähler ohne Rücklaufsperre haben, muss dieser im Voraus gegen eine Gebühr von etwa 50 Euro vom Netzbetreiber ausgetauscht werden.

Balkonkraftwerk Test:Kosten und Erträge eines Balkon-Photovoltaik-Kraftwerks

Die Kosten für eine kleine Solaranlage oder ein Balkonkraftwerk sind sehr unterschiedlich und liegen zwischen 300 und 1.000 Euro, aber kompakte Mini-Solaranlagen gibt es schon ab 250 Euro.

Die Energiemenge, die eine bescheidene Solaranlage erzeugen kann, hängt sowohl von der geografischen Lage als auch vom jeweiligen Standort ab. In Deutschland haben die südlichen Bundesländer und der Nordosten des Landes die meisten Sonnenstunden.

Rügen und Niederbayern zum Beispiel haben rund 1.800 Sonnenstunden im Jahr. Wenn der Frühling und der Sommer besonders trocken sind, steigt die Zahl der Sonnenstunden sogar noch mehr.

Da die optimale Position für eine kleine Solaranlage im Süden liegt, maximiert ein nach Süden ausgerichteter Balkon die Energie der Sonne. Wenn Dächer, Balkone oder Terrassen nach Osten oder Westen ausgerichtet sind, kann eine kleine Solaranlage ebenfalls erhebliche Erträge liefern.

Pro 100 Watt Nennleistung ist ein Ertrag von 70 bis 85 kWh pro Jahr möglich, was bedeutet, dass eine kleine 500-Watt-Solaranlage etwa 350 bis 425 kWh pro Jahr produzieren würde.

Ein Vier-Personen-Haushalt verbraucht etwa 3.000 kWh Energie pro Jahr, was bedeutet, dass er dem Netzbetreiber mehr als 10 % der Energiekosten ersparen kann. Im Durchschnitt kostet eine kWh 30 Cent, was eine jährliche Ersparnis von bis zu 127,50 Euro bedeutet. Die Anschaffungskosten haben sich nach etwa 6-8 Jahren amortisiert.

Die finanziellen Vorteile sind jedoch nicht der einzige Vorteil, denn wenn es um die Energiewende geht, leistet eine Solaranlage – selbst eine kleine – einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zur CO2-Reduzierung.

Installation von Miniatur-Solarsystemen

Im Vergleich zu großen Photovoltaikanlagen sind kleine Solaranlagen oder Balkonkraftwerke anpassungsfähiger und können an den unterschiedlichsten Orten aufgestellt werden, z. B. im Garten, auf dem Balkon, auf der Terrasse, auf dem Dach oder an der Fassade eines Gebäudes.

Die Paneele werden häufig auf einem passenden Aluminium- oder Stahlsockel montiert, der nicht nur die Solarmodule sichert, sondern auch ihre richtige Neigung gewährleistet. Die Neigung der Module ist entscheidend, da nur bei richtiger Neigung der maximale Ertrag erzielt wird. Ebenso sollten die Schrauben richtig sitzen und ausreichend angezogen sein, damit die Anlage auch starken Windböen standhält.

Nach Angaben der Hersteller ist jeder Kunde, auch ein absoluter Laie, in der Lage, eine kleine Solaranlage oder ein Balkonkraftwerk selbst zu montieren und anzuschließen. Denn die meisten Balkonkraftwerke sind mittlerweile als Baukastensystem mit einfachen – quasi selbsterklärenden – Montageanleitungen erhältlich. Ziel ist es, die Montagekosten zu reduzieren.

Tatsächlich scheitern viele Kunden daran, die Anlage in Eigenregie zu errichten. Vor allem bei der Elektroinstallation ergeben sich zahlreiche Probleme, insbesondere wenn die Verkabelung der Anlage erweitert werden soll oder nur spezielle Endgeräte über die kleine Solaranlage versorgt werden sollen.

Natürlich können Sie Ihre kleine Solaranlage selbst installieren und anschließen, aber Sie tun dies auf eigenes Risiko. Bei einer solchen Anlage ist es ratsam, auf Nummer sicher zu gehen und nicht zum falschen Zeitpunkt zu sparen. Außerdem rät der VDE – der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik – dringend dazu, einen Fachmann mit der Installation oder zumindest mit der Inbetriebnahme der Anlage zu beauftragen.

Damit ist in jedem Fall die fachgerechte Ausführung aller Montage- und Installationsarbeiten gewährleistet. Die Hinweise des VDE beruhen auf den geltenden Sicherheitsvorschriften zum Schutz vor elektrischem Schlag oder Hitzeschäden.

Außerdem werden die mit Kabeln und Leitungen verbundenen Gefahren bei Fehlerströmen, Überspannungen, Überströmen und Unterbrechungen der Stromversorgung vermieden.

Balkonkraftwerk Test: Was war zuerst da, Schuko oder Wieland?

Auf Wunsch wird ein 5 Meter langes Anschlusskabel für den Anschluss an das Hausnetz mitgeliefert. Den Schukostecker muss der Käufer noch einbauen. 

Wenn Sie jedoch sicherstellen wollen, dass das System vollständig VDE-konform ist, müssen Sie die Version mit Wieland-Stecker und -Buchse kaufen. Aus unserer Sicht darf das System streng genommen nur auf diese Weise verwendet werden. 

Der Aufpreis von 17 Euro ist zwar vertretbar, die einzigartige Steckdose sollte aber von einer Elektrofachkraft eingebaut werden. Der Zusammenhang: Rein hypothetisch könnte am Schukostecker nach dem Herausziehen aus der Steckdose noch eine Spannung von der Solaranlage anliegen, die zu einem Stromschlag beim Anwender führen könnte. 

Das ist mit dem Wieland-System nicht möglich. Moderne Solaranlagen, wie die Balkonkraftwerke von Alpha Solar, verfügen jedoch über eine automatische Abschaltung, die ähnlich wie ein Fehlerstromschutzschalter in Millisekunden erfolgt, so dass auch bei einem Schukostecker nichts passiert

. Die Funktionsweise einer steckerfertigen Solarstromanlage ist also identisch mit der eines Staubsaugers – mit dem Unterschied, dass der Strom in die andere Richtung fließt.

Balkonkraftwerk Test: Anmeldung beim Netzbetreiber?

Hier gehen die Standpunkte auseinander. Es ist schwierig, einheitliche Regeln für Balkonkraftwerke aufzustellen. Generell sind der Erwerb und der Betrieb von Balkonkraftwerken rechtmäßig, die Nutzung von Solarenergie ist sogar als Menschenrecht im Grundgesetz verankert. 

Wer auf diese Weise einen Beitrag für die Umwelt leisten und gleichzeitig mit dezentralen Anlagen die Abhängigkeit von den Netzbetreibern verringern möchte, kann problemlos ein kleines Solarkraftwerk betreiben.

 Entscheidend ist, dass der Wechselrichter über eine Abschaltautomatik verfügt und somit nur bei vorhandenem Netzstrom arbeitet. Dies ist sinnvoll, da die Solarstromanlagen sonst bei einem Stromausfall oder im schlimmsten Fall sogar bei Wartungsarbeiten an der elektrischen Anlage weiterhin gefährliche Netzspannung einspeisen würden. 

Daher können die Anlagen nicht isoliert im Haus funktionieren. Dieses Kriterium erfüllen alle modernen Balkonkraftwerke. Wenn Sie die VDE-Normen einhalten wollen, sollten Sie das Wieland-Stecksystem und nicht das Schukostecksystem verwenden. 

Da jedoch bei Systemen mit automatischer Abschaltung keine Gefahr eines Stromschlags besteht, ist die Logik unbestreitbar. Hinzu kommt die Frage des Zählerwechsels und der Meldung an den Netzbetreiber. 

Zahlreiche Netzbetreiber verzichten verschiedenen Quellen zufolge auf die Austauschgebühr für einen Zähler mit Rücklaufsperre, wenn die Leistung der Anlage 300 W nicht überschreitet. 

Die Kosten, die mit dem Austausch eines herkömmlichen Zählers verbunden sind, sind nicht die gleichen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (www.dgs.de) kann eine Kostenübernahme für den Austausch des herkömmlichen Zählers abgelehnt werden, wenn die ins Netz zurückgespeiste Energie nicht mehr als 4 % des Jahresverbrauchs beträgt. 

So konnten wir unser System weiter betreiben, ohne den Zähler austauschen zu müssen. Es gibt noch keine einheitliche Regelung für die Anmeldung; jeder Netzbetreiber handhabt dies anders. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie den Netzbetreiber formlos über die Funktion Ihrer Anlage informieren. 

Andere warten einfach, bis der Netzbetreiber sie von sich aus informiert, was selten vorkommen dürfte. Der Betrieb kann also sofort aufgenommen werden; es ist lediglich eine Anmeldung der Anlagen bei der Bundesnetzagentur erforderlich, wenn die erzeugte Energie im Wege der kaufmännisch-bilanziellen Abwicklung ins Netz eingespeist wird.

Außerdem profitieren die Vermieter von einem Balkonkraftwerk.

Nicht nur Sie als Mieter, sondern auch Ihr Vermieter kann von einem Balkonkraftwerk profitieren. Dies wird durch den Einsatz von Teilgeneratoren erreicht, die in Verbindung mit separaten Stromzählern eine korrekte Abrechnung ermöglichen. Die Solarmodule müssen nicht auf dem Balkon oder der Terrasse installiert werden, sondern können auch auf dem Dach des Gebäudes angebracht werden, sogar mit schwenkbaren Solarzellen.

Der Gesetzgeber sieht die Installation einer kleinen Solaranlage als Umweltverbesserung an, was zur Folge hat, dass sie steuerlich absetzbar ist. Außerdem muss kein Unternehmen gegründet werden, und die EEG-Abgabe entfällt, da das Balkonkraftwerk keine Einnahmen erzielt.

Wie bei den Heizkosten wird der verbrauchte Strom auf die Nebenkosten umgelegt. Das hat einen erheblichen Vorteil für den Mieter: Der Strom kostet nur 6 Cent pro kWh statt 29 oder 30 Cent.

Balkonkraftwerk Test: Die Anschaffung eines Energiespeichers ist von Vorteil.

In den meisten Fällen ist es ratsam, zusätzlich zum Balkonkraftwerk eine Batterie oder einen Akkumulator zur Energiespeicherung zu kaufen. Denn die kleine Solarstromanlage produziert ihre maximale Leistung (Peak) zur Mittagszeit, also im Wesentlichen während der Mittagssonne.

Die meisten Familien verbrauchen den Strom jedoch am Abend. Außerdem gibt es Tage, an denen der Himmel bedeckt oder neblig ist, sowie im Winter, wenn das Balkonkraftwerk weniger Energie erzeugt, so dass die Familie auf Speicher angewiesen ist.

Man schätzt, dass ein 10-kWh-Energiespeicher den täglichen Energiebedarf eines Drei-Personen-Haushalts decken kann. Für jede kWh Speicherkapazität müssen Sie mit Kosten von etwa 500 Euro oder mehr rechnen.

Preise, Kosten und Rentabilität von Balkonsolaranlagen

Die Kosten für Balkonkraftwerke variieren erheblich. Plug-and-Play-Anlagen mit einer maximalen Leistung von etwa 200 Watt sind im Internet bereits ab 450-500 Euro inklusive Versand erhältlich. Zuverlässigere Systeme, einschließlich Installation, beginnen bei etwa 750 Euro. 

Bei 850 Euro für eine 250-Watt-Anlage, inklusive fachgerechter Installation, sparen Sie 3.400 Euro pro kW. Konventionelle Dachanlagen mit Aufdachmontage kosten etwa 1.500 Euro pro Kilowattstunde. Wenn Sie Platz für mehrere Solarmodule haben, können Sie den Durchschnitt, d.h. den Preis pro kW, deutlich senken, da die Grundkosten konstant bleiben.Die mini photovoltaik Anlage kostet viel.

Die Wirtschaftlichkeit eines Balkonkraftwerks wird durch eine Reihe von Variablen bestimmt, darunter der Preis und die Leistung des Systems sowie die Nutzung der erzeugten Energie. Bei richtiger Ausrichtung kann ein einziges Modul dazu beitragen, die jährliche Stromrechnung einer Person um bis zu 60 Euro zu senken, wobei die Einsparungen mit steigenden Strompreisen zunehmen.

Wenn Sie ein größeres Balkonkraftwerk mit einer Leistung von 1,0 kW für 2.400 Euro inklusive Mehrwertsteuer, Installation und Netzanschluss kaufen, liegt der Solarertrag der Photovoltaikanlage zwischen 850 und 920 kWh pro Jahr. Wenn Ihre Familie im Durchschnitt etwa 4.000 kWh verbraucht und den Strom auch über den Tag verteilt nutzt, können Sie eine Eigenverbrauchsquote von 60 bis 75 % erreichen.

Bei Anfangsenergiekosten von 0,29 Euro pro kWh würden Sie mit dem Balkonkraftwerk zwischen 60 und 70 Euro pro Jahr an Stromkosten sparen.

Test eines Balkonkraftwerks

Bislang wurde die breite Einführung von Photovoltaik-Balkonsystemen durch Sicherheitsbedenken behindert. Die Hersteller konnten sich nicht auf die Mindestkriterien für den sicheren Betrieb von Mini-Balkonanlagen einigen. Insbesondere Bedenken hinsichtlich Überlastung, Schutz vor Stromschlag bei Einspeisung in Verbraucherstromkreise und Blitzschutz wurden nicht einheitlich geklärt.

Expertentipp: Erkundigen Sie sich vor der Anschaffung eines Balkonmoduls bei der Gemeinde (Bauamt) nach eventuellen Belangen des Denkmalschutzes oder eines sogenannten Denkmalschutzes (Denkmalschutzverordnungen). So kann die Stadt die Genehmigung für eine kleine Solaranlage auf dem Balkon unter Berufung auf das besondere Städtebaurecht des Baugesetzbuchs (BauGB) verweigern, weil das Solarmodul zum Beispiel das Balkongeländer optisch verändert. Und das wäre ein Verstoß gegen das Denkmalschutzgesetz.

 

Balkonkraftwerk Test: Hochwassergefahr

In den meisten Fällen verfügen die elektrischen Systeme über ausreichende normative Reserven, um den ununterbrochenen Betrieb von steckbaren Solargeneratoren zu unterstützen. Wenn sie nicht ausreichen, können sie durch den Einsatz einer kleineren Sicherung ergänzt werden. Da auch Balkonkraftwerke intermittierend einspeisen, können die Reserven zum Ausgleich von temporären Überströmen genutzt werden. Das deutsche Normensystem lässt dies auch für zusätzliche Komponenten zu. Balkonkraftwerke sind bis zu einer Stromgrenze von 2,6 Ampere ähnlich belastbar wie andere normative Überlastungen.

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) fand heraus, dass beim Dauerbetrieb von Balkonkraftwerken ohne Reserven nur ein geringer transienter Anstieg der Leitungstemperatur bei Anlagen bis zu einer Stromgrenze von 2,6 Ampere auftritt. Dieser Anstieg liegt jedoch weit unter den Isolations- und Flammpunktgrenzen von Baumaterialien. In dieser Leistungsklasse kann also eine Brandgefahr experimentell nicht nachgewiesen werden. Es kommt allenfalls zu einer geringen Beschleunigung der Alterung der Kabelisolierung.

Fotovoltaikanlage auf dem Balkon: Vorteile und Nachteile

Eine Balkon-Solaranlage bietet eine Reihe von Vor- und Nachteilen. Der Cleanthinking.de-Ratgeber gibt Antworten auf die meisten häufig gestellten Fragen und gibt einen Überblick über steckbare Solaranlagen.

Ein Balkonkraftwerk ist ein Solarmodul mit aufgeschraubtem Wechselrichter, das über einen Schuko-Stecker direkt an den Hausstromkreis angeschlossen werden kann. Plug-in-Solarmodule waren früher in Deutschland verboten, sind aber inzwischen zugelassen. Bürgerinnen und Bürger können mit ihnen ihre Unterstützung für die Energiewende demonstrieren und Regierungen und Unternehmen zum Umdenken zwingen. 

 

Balkonkraftwerk Test: In der Praxis sind die Einsparungen

Es gibt jedoch einen Nachteil: Das System erzeugt nur tagsüber Energie, und die Produktion ist wetterabhängig. Der größte Teil des Stroms wird jedoch abends verbraucht, wenn die Menschen zu Hause sind und Lichtquellen, der Herd und der Fernseher Strom benötigen. Tagsüber hingegen verbrauchen die Haushaltsgeräte weniger Energie. Balkonkraftwerke haben theoretisch keine Speichermöglichkeit.  

Alpha Solar selbst bietet eine weitere Alternative. In diesem Fall würden spezielle Heizstäbe einen Überschuss an erzeugter Sonnenenergie in thermische Energie für die Warmwasserbereitung umwandeln und damit ebenfalls nutzbar machen. In der Realität reicht es jedoch aus, mit solch bescheidenen Systemen stromintensive Tätigkeiten in die Tagesstunden zu verlagern.

Die Kappung von Windenergie oder Photovoltaik ist ein Beispiel dafür, ein anderes ist die fortgesetzte Verteidigung des Mischpreisverfahrens auf dem Regelenergiemarkt. Die Solaranlage auf dem eigenen Dach, die Investition in Bürgersolaranlagen durch Ideen wie enyway oder der Bau eines Balkonkraftwerks tragen also alle erheblich, wenn auch unbedeutend, dazu bei, dass das Rad nicht zurückgedreht werden kann. Die erneuerbaren Energien werden siegen. Der Kampf ist aber noch lange nicht zu Ende. Deshalb müssen alle – insbesondere Mieter und Eigentümer – mitmachen. Mini PV Anlagen produzieren sehr viel Solarstrom,

 

Montage und optimale Platzierung Ihrer kleinen Photovoltaikanlage

Eine Balkon-Solarstromanlage benötigt neben den Modulen auch eine Montagehalterung. Bevor wir auf die Qualität der Halterung für den Balkon-Solarstromanlage-Test eingehen, sollten Sie sich über den besten Standort für Balkon-Solarkraftwerke informieren.

 Zum einen ist der Montageort ein eng mit der Halterung verbundenes Kriterium. Zum anderen beeinflusst der Montageort den Energieertrag eines Solarkraftwerks und damit den Eigenverbrauch.

 

Balkonkraftwerk Test : Batteriespeicher sind weniger lukrativ.

Um ihre eigene Solarenergienutzung zu maximieren, greifen Hausbesitzer zunehmend auf Energiespeicher zurück. Die Batterien speichern die tagsüber erzeugte überschüssige Solarenergie und geben sie abends wieder ab, wenn sie benötigt wird. 

Je nach Anlagengröße, Energieverbrauch und Speicherkapazität kann der Eigenverbrauchsanteil auf 50 % oder mehr erhöht werden. Lange Zeit waren Speichersysteme jedoch für die meisten Haushalte zu kostspielig. 

Die Preise sind jedoch in den letzten Jahren erheblich gesunken. Das bedeutet, dass der Betrieb einer Solaranlage mit Speicher zwar immer noch unwirtschaftlicher ist als der Betrieb einer Anlage ohne Speicher, aber eine positive Rendite ist durchaus möglich.

Tipp: In unserem ausführlichen Beitrag über Solartechnik erörtern wir die zahlreichen Möglichkeiten zur Gewinnung von Sonnenenergie. Vor dem 16. Februar 2021 bezogen sich die Nutzerkommentare auf eine frühere Untersuchung zum selben Thema.

Der Strom wird wieder in das Netz eingespeist.

Die maximale Rückspeisung wird bei Balkonanlagen bis 800 Watt in der Regel nicht als “schädlich” im Sinne des 19 Abs. 3 NAV angesehen. Diese Rückspeisungen werden mit dem Bezug von Energie aus veralteten Stromzählern verrechnet. Dieses Problem wird jedoch durch die Digitalisierung der Zähler behoben werden. Zudem verstößt nur eine Einspeisung von 125 kWh pro Jahr gegen die Ablesegrenzen.

Der Balkon dient als dezentrales Solarkraftwerk für die kommunale Energiewende.

Balkonkraftwerke sind eine Art von Solarenergiesystem, auch bekannt als Photovoltaik (PV)-System, das in der Regel nur aus einem oder zwei Solarmodulen besteht. Mit diesen Modulen kann die Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt werden, die dann über eine einfache Steckverbindung direkt ins Haus geleitet werden kann.

Im Gegensatz zur Balkonmontage einiger weniger Module werden bei typischen Photovoltaikanlagen Solarmodule auf Dächern von Gebäuden und Schuppen, an Fassaden oder auf Freiflächen installiert. Sie sind mit zusätzlicher elektrischer Technik ausgestattet, die es ihnen ermöglicht, sowohl Energie zu verbrauchen als auch in das Stromnetz einzuspeisen.

Wer seine vier Wände vermietet, muss also nicht auf die solare Energiegewinnung verzichten. Seit Jahren können Mieter bescheidene Balkon-Solaranlagen erwerben, die sie zum Beispiel auf Balkonen – idealerweise nach Süden ausgerichtet, um den größten Solarertrag zu erzielen aufstellen können.

  • an der Brüstung eines Balkons oder einer Terrasse
  • an der Fassade des Balkons oder der Terrasse;
  • frei auf einen Balkon oder eine Terrasse stellen,
  • bei Bedarf mit handelsüblichen Flachdachträgern erhöht.
  • Diese Solarmodule für Balkone werden unter verschiedenen Markennamen vermarktet, darunter.
  • “System mit einem einzigen Modul”.
  • Einzelmodul”
  • “Sonnensystem auf dem Balkon,
  • “Mieter-Photovoltaik” oder “Mieter-Photovoltaik”
  •  “Guerrilla-Photovoltaik”.

Die letzten beiden Klassifizierungen beruhen auf dem Konzept, die Energiewende von unten zu erreichen, indem Mieter/Bürger gezwungen werden, weniger Haushaltsstrom zu kaufen, da sie einen Teil ihres Strombedarfs mit ihrer eigenen Solaranlage decken. 

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) wurden 2016 bereits über 20.000 dieser kleinen Solarkraftwerke auf deutschen Balkonen installiert.

Das Europäische Parlament sieht diese dezentrale Strategie der Energieerzeugung als entscheidend für das Erreichen der zivilen Energiewende an – der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie hat die EU-Kommission bereits aufgefordert, den Netzanschluss für kleine Balkonkraftwerke in den EU-Mitgliedsstaaten zu erleichtern und entsprechende Leitlinien zu entwickeln.

Befestigung an der Steckdose

Auch wenn die Anbieter ihre Balkonkraftwerke als “Plug & Play” anpreisen, also einfach montieren, SchuKo-Stecker in die Steckdose stecken und Solarstrom erzeugen, ist die Installation und Inbetriebnahme der Balkonkraftwerke nicht ganz so einfach. 

Der VDE, der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik, warnt ausdrücklich davor, ein Balkonkraftwerk mit einem SchuKo-Stecker (Typ F), der nur für Stromverbraucher gedacht ist, an den Endstromkreis anzuschließen.

Der Anschluss eines Erzeugungsgeräts an eine Steckdose ist laut VDE nicht mit dem Einstecken eines elektrischen Verbrauchsgeräts in eine Steckdose vergleichbar und damit nach DIN VDE 0100-551 nicht zulässig. 

Der VDE warnt vor der Gefahr eines Stromschlags und der Gefahr eines Brandes, wenn eine Balkon-Solaranlage über einen Stecker mit dem Hausnetz verbunden wird.

Der VDE rät daher, statt einer vermeintlich billigen “Plug-and-Play”-Balkonstromanlage ein sicheres Gerät zu kaufen, das mit den zulässigen Schutzeinrichtungen nach VDE-AR-N 4105 ausgestattet ist. Diese sollte von einem qualifizierten Fachmann installiert werden, der einen dauerhaften Stromanschluss herstellt und diesen nach den geltenden Gesetzen sichert.

Der VDE hat ein Funktionsschema erstellt, das die potenzielle Brandgefahr von Balkon-Solaranlagen, die über die Steckdose ans Netz gehen, verdeutlicht (Grafik: VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.) Sie sind auf der Suche nach einer Balkon-Solarstromanlage? Lassen Sie sich von unseren Profis beraten!

 

Balkonkraftwerk Test: Achten Sie auf die Leistung von Miniatursolarsystemen!

Egal ob es sich um eine winzige Photovoltaikanlage oder ein Balkonkraftwerk handelt, eine kleine Photovoltaikanlage sollte eine maximale Leistung von etwa 600 Watt haben. 

Alles, was darüber hinausgeht, ist zwar zulässig, aber mit einer Fülle von zusätzlichen Vorschriften, höheren Kosten und viel Bürokratie verbunden. Solaranlagen mit einer Wechselrichterscheinleistung von mehr als 600 Watt kommen für eine vereinfachte Registrierung nicht mehr in Frage. 

Größere Anlagen sind für Vermieter wegen der strengen Sicherheitsauflagen, der eventuell notwendigen Änderung der elektrischen Ausrüstung und der Anmeldepflicht beim Netzbetreiber praktisch uninteressant.

So weit eine gute Nachricht: Alle kleinen PV-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 600 Watt sind für Sie irrelevant, was den Entscheidungsprozess und den Modulvergleich vereinfacht. Doch wann entscheiden Sie sich für ein oder zwei Module?

Für Ein- bis Zweipersonenhaushalte mit einem jährlichen Stromverbrauch von weniger als 2.000 kWh empfehlen wir den Kauf eines Moduls mit einer maximalen Leistung von etwa 330 Wp (kurz für Watt Peak).

Balkonkraftwerke mit zwei Modulen und einer Gesamtleistung von ca. 600 Wp können bei einem energieintensiven Mehrpersonenhaushalt mit höherem Jahresstrombedarf sinnvoll sein.

Das letzte und wichtigste Kriterium für Solarmodule ist ihre Leistung im Test. Beim Vergleich von PV-Modulen bieten verschiedene Hersteller unterschiedliche Leistungen von 200 bis 400 Watt an, die es Ihnen unter anderem ermöglichen, eine individuelle kleine PV-Anlage für den Balkon zu bauen. 

Wir von priwatt empfehlen jedoch Module mit einer Gesamtleistung von 300 oder 330 Wp, insbesondere im Hinblick auf die verfügbaren Wechselrichter.

Wenn Sie die passenden Photovoltaik-Module für Ihr Balkonkraftwerk ausgewählt haben, haben Sie den ersten entscheidenden Schritt im Kaufprozess getan. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt geht es um den besten Standort für die Installation.

Nicht jedes Reittier ist gleich.

Achten Sie bei der Auswahl einer Montagelösung für Ihr Balkonkraftwerk darauf, dass diese für den Aufstellungsort geeignet ist. Auch hier stellt sich die Frage nach der Sicherheit: Ein durch unsachgemäße oder unzureichende Montage herabfallendes Modul gefährdet Menschen oder zerstört das Photovoltaikmodul, was mehr Geld kostet als die Anschaffung einer von vornherein hochwertigen Montage.

Ein gutes Indiz und Qualitätsmerkmal ist die Berechnung der Halterung nach der Windlastnorm DIN EN 1991-1-4. Außerdem sollte die Konsole nicht nur eingehängt, sondern auch sicher befestigt werden. Schrauben oder Dübel sind in diesem Fall eine geeignete Befestigungsmöglichkeit.

Damit eine hochwertige Halterung effektiv funktioniert, muss sie richtig montiert werden. Prüfen Sie vor der Inbetriebnahme, ob Ihr Balkonkraftwerk nicht nur aufgehängt, sondern auch an mehreren Stellen gesichert ist. Je größer die Höhe Ihres Balkons ist, desto stärker ist der Winddruck.

Ein weiteres Indiz für hervorragende Qualität ist die Installationsanleitung, die der Hersteller mitliefern muss. Im Wechselrichter und in der Montagehalterung sind “Tricks” enthalten, die die Inbetriebnahme der Solaranlage erleichtern und einen langfristigen, sicheren Betrieb gewährleisten. 

Häufig werden diese Techniken erst durch die Erwähnung in einer Installationsanleitung ersichtlich. Eine Montage- und Betriebsanleitung gehört in der Regel zum Lieferumfang eines Möbelstücks – warum also nicht auch bei einer hochwertigen Solaranlage?

Hinweis! Neben der Norm haben auch die verwendeten Materialien Einfluss auf die Nachrüstsicherheit. Normale Glas-Folien-Module sind bis zu einer Höhe von 4 m erlaubt, Module, die darüber hinausgehen, sind verboten. 

Wir empfehlen grundsätzlich die Verwendung von flexiblen Photovoltaikmodulen, die nicht in Glas eingeschlossen sind. Sie sind zwar etwas teurer, wiegen aber nur 5 bis 7 kg, was im Vergleich zu 20 kg schweren Standardmodulen eine erhebliche Gewichts- und Gefahrenreduzierung darstellt

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *